Roggwil investiert und organisiert sich neu
Die Roggwiler Erfolgsrechnung 2027 sieht einen Aufwand von 8,8 Mio. Franken und einen Ertrag von 8,67 Mio. Franken vor. Trotz der geplanten Steuersenkung rechnet der Gemeinderat mit annähernd gleich hohen Steuererträgen wie im Vorjahr. Der budgetierte Personalaufwand steigt gegenüber 2026 um 189’300 Franken. Grund dafür sind geplante organisatorische und personelle Anpassungen in der Gemeindeverwaltung. Neu sollen die Bereiche Bau und Infrastruktur sowie die Gemeindekanzlei eigenständig geführt werden. Zudem sind zusätzliche personelle Ressourcen im Steueramt und im Asylwesen vorgesehen. Insgesamt sollen die Stellenprozente um 180 Prozentpunkte steigen. Damit will die Gemeinde den steigenden Anforderungen begegnen und ihre Organisation weiterentwickeln. Für Investitionen sind rund drei Millionen Franken vorgesehen. Den grössten Posten bilden mit 2,325 Mio. Franken die Strassen- und Werkleitungsarbeiten in den Quartieren Seeblick und Neuwil in Freidorf. Weitere Investitionen umfassen einen Projektierungskredit von 180’000 Franken für die Sanierung des Gemeindehauses, Arbeiten an zwei Bushaltestellen sowie den Ersatz des Werkhoftraktors. Für die Sanierung der Quellfassung Haselwald-Topfere sind 50’000 Franken budgetiert. Ob für die Investitionen ein zusätzliches Darlehen nötig wird, hängt gemäss Gemeinde von der Liquiditätsentwicklung ab. Vorsorglich wurden höhere Zinsaufwendungen budgetiert.
Information und Abstimmung
Am Dienstag, 24. November, informiert der Gemeinderat über das Budget, die Verwaltungsorganisation und die geplante Gründung des Zweckverbands Region Arbon. Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 7. Dezember, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Freidorf statt.
pd