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Umweltsünder unterwegs

Im Pfaffennasenwald in Berg sind rund acht Liter Altöl in den Waldboden gelangt. Spaziergänger entdeckten acht leere Ölflaschen sowie eine deutlich sichtbare Ölaustrittsstelle und meldeten den Vorfall.

Sabine Moosmann

Die Gemeinde Berg reagierte umgehend und schaltete die Kantonspolizei für eine Spurenanalyse ein. Zudem wurde der kantonale Umwelt-Schadendienst beigezogen. Das kontaminierte Erdreich musste abgetragen und fachgerecht entsorgt werden, um eine weitere Belastung des Bodens und des Grundwassers zu verhindern. «Es wurden zwei bis drei Kubikmeter Waldboden ausgehoben und fachmännisch entsorgt» erklärt Gemeindepräsident Peter Imthurn und betont die Ernsthaftigkeit dieser Tat: «Ein Liter Motorenöl kann bis zu einer Million Liter Trinkwasser verschmutzen und ungeniessbar machen. Diese Tat war kein Unfall und ist kein Kavaliersdelikt.» Die Gemeinde hat Anzeige erstattet.

Die unbekannte Täterschaft hat das Altöl direkt auf dem Spazierweg ausgeschüttet. Der Tatort wurde anschliessend mit Laub getarnt. Das trug allerdings wenig zur Verschleierung des Delikts bei, denn die leeren Ölflaschen wurden direkt daneben deutlich sichtbar «entsorgt» (Titelbild oben). Mit dem Bagger mussten drei bis vier Kubikmeter Waldboden ausgehoben werden.
Die unbekannte Täterschaft hat das Altöl direkt auf dem Spazierweg ausgeschüttet. Der Tatort wurde anschliessend mit Laub getarnt. Das trug allerdings wenig zur Verschleierung des Delikts bei, denn die leeren Ölflaschen wurden direkt daneben deutlich sichtbar «entsorgt» (Titelbild oben). Mit dem Bagger mussten drei bis vier Kubikmeter Waldboden ausgehoben werden.
© z.V.g.

Die Behörden weisen darauf hin, dass Verunreinigungen mit Altöl gegen das Gewässerschutz- und Umweltschutzgesetz verstossen und entsprechend strafrechtlich verfolgt werden. Parallel zur Strafanzeige hat die Gemeinde einen Aufruf gestartet: Wer Hinweise zum Verursacher oder zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich des Pfaffennasenwaldes machen kann, wird gebeten, sich bei der Gemeinde Berg unter 071 455 11 92 oder bei der Kantonspolizei unter 058 229 49 49 zu melden. Bis anhin gingen noch keine Meldungen ein.

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