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Ein Ja zum Seeufer, aber ohne den Winterweg

Die Arboner Stimmbevölkerung spricht sich deutlich für eine naturnahe Gestaltung des Schwimmbadufers aus. Den Winterweg lehnt sie dagegen bereits zum zweiten Mal ab.

Kim Berenice Geser

Es war eine hart umkämpfte Abstimmung, in deren Ergebnis sich die Ausgangslage spiegelt: Uneins war man sich stets nur in einer Sache – dem Winterfussweg. Die Revitalisierung des Seeufers beim Schwimmbad und dem Seepark in Höhe von 6,19 Mio. Franken wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 75,4 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Derweil teilte der Winterfussweg durch das Schwimmbad die Gemüter im wahrsten Sinne des Wortes. Mit 48,5 Prozent Ja- zu 51,5 Prozent Nein-Stimmen fiel das Projekt beim Stimmvolk durch. Den Unterschied machten 117 Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 45,4 Prozent. Damit sagt Arbon nach 1988 bereits zum zweiten Mal Nein zu einem ganzjährig zugänglichen Weg durch die Badi. Auf die Umsetzung des Revitalisierungsprojekts hat dies keine Auswirkungen. Was auch der Grund war, weshalb die beiden Kredite getrennt voneinander zur Abstimmung gebracht wurden. Schwierig wird es jedoch, den geplanten Badesteg wie angedacht mittels Sponsoren mitzufinanzieren. Wie der zuständige Stadtrat Daniel Bachofen bereits im Vorfeld der Abstimmung zu bedenken gab, werden sich ohne ganzjährige Zugänglichkeit kaum namhafte Geldgeber finden lassen.

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