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Internationale Spitze in Arbon

Arbon steht dieses Wochenende ganz im Zeichen des internationalen Rollstuhlsports: Mit «Weltklasse am See» feiert das etablierte Leichtathletik-Meeting seine zehnte Austragung. Noch bis am 17. Mai messen sich auf der Sportanlage Stacherholz 138 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen.

Das Teilnehmerfeld liest sich wie ein «Who’s who» des Rollstuhlsports. Mit dabei sind unter anderem die Schweizer Aushängeschilder Marcel Hug und Catherine Debrunner sowie internationale Grössen wie Walid Ktila und Tatyana McFadden. Die Kombination aus Topbesetzung und optimalen Bedingungen macht Arbon seit Jahren zu einem festen Bestandteil des internationalen Wettkampfkalenders.

Auftakt mit Memorial

Eröffnet wurde der Anlass am Donnerstag mit dem traditionellen Daniela-Jutzeler-Memorial – einem internationalen Meeting, das sportliche Höchstleistungen mit dem Gedenken an die 1994 verstorbene Rollstuhlsportlerin Daniela Jutzeler verbindet. Ergänzt wurde der erste Wettkampftag durch die Junioren-Schweizermeisterschaften.

Jagd auf Rekorde und Limiten

Am Wochenende stehen die nationalen Titelkämpfe im Fokus. Der Termin kurz vor dem internationalen Grand Prix in Nottwil lockt zusätzliche Spitzenathletinnen und -athleten nach Arbon – beste Voraussetzungen für schnelle Zeiten, Qualifikationslimiten und neue Rekorde. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Sportanlage Stacherholz. Die traditionsreiche Mondobahn gilt trotz ihres Alters als eine der schnellsten der Welt. Mehr als 250 Rekorde wurden hier bereits erzielt – ein Wert, der den besonderen Stellenwert der Anlage im Rollstuhlsport unterstreicht.

100 Helfende im Einsatz

Organisiert wird der Anlass von einem engagierten Team rund um OK-Präsident Nick Sigg, unterstützt von Rollstuhlsport Schweiz, der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung und rund 100 Freiwilligen. «Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter und viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die dieses besondere Sportereignis live miterleben», sagt Nick Sigg. Mit «Weltklasse am See» setzt Arbon auch 2026 ein starkes Zeichen für internationalen Spitzensport, Inklusion und emotionale Momente am Bodensee.

pd

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