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Steinacher zeigen Elan

Erst letzte Woche wurde die neue Sporthalle in Steinach feierlich eröffnet – doch nicht alles darin ist neu. An der Wand hängt ein Gemälde, das vielen Besucherinnen und Besuchern bereits vertraut sein dürfte.

Aaron Grubelnik

Das Gemälde «Schwung und Elan» hing schon in der alten Sporthalle von Steinach. Das farbenfrohe Werk zeigt zahlreiche Sportgeräte, passend zum Standort. Beim Bau der alten Sporthalle 1976 wurde es von der Gemeinde Steinach für 50´000 Franken in Auftrag gegeben. Gemalt wurde es vom ungarischen Künstler Istvan Ös, der damals in Steinach lebte. Beim Abriss der alten Turnhalle sollte das Gemälde im Keller des Gemeindehauses eingelagert werden und dort auch vorerst verweilen. Das fanden zwei ehemalige Steinacher Lehrer mehr als schade: Heinz Trösch und Othmar Mäder. Beide hatten bereits den Bau der ersten Halle miterlebt – Trösch war sogar Lehrervertretung in der Baukommission. Als die beiden erfuhren, dass das Gemälde drohte in Vergessenheit zu geraten, starteten sie eine Unterschriftensammlung, um das Kunstwerk auch in der neuen Sporthalle auszustellen. Und sie waren nicht die einzigen mit dieser Meinung. Dank der Unterschriften zahlreicher Anwohnenden bleibt das Bild auch viele weitere Generationen für die Sportbegeisterten in Steinach erhalten.

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