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Tausende geniessen die autofreien Strassen

40 Kilometer autofreie Strassen, sommerliches Wetter und rund 40'000 Teilnehmende: Der slowUp Bodensee hat bei seiner 25. Austragung erneut zahlreiche Menschen in die Region gelockt.

red

Am Sonntag gehörten die Strassen zwischen Romanshorn, Amriswil, Roggwil, Horn und Arbon für einmal den Velofahrenden, Inlineskatenden und anderen Teilnehmenden ohne motorisierten Antrieb. Rund 40'000 Menschen waren nach Angaben der Veranstalter auf dem 40 Kilometer langen Rundkurs des slowUp Bodensee unterwegs. Die Zahl basiert auf Hochrechnungen und Stichprobenzählungen entlang der Strecke. Damit gehört die 25. Ausgabe zu den gut besuchten Austragungen der vergangenen Jahre. Um 10 Uhr wurde der Jubiläums-slowUp auf dem Hafenareal in Romanshorn eröffnet. Bis 17 Uhr stand die Strecke den Teilnehmenden zur Verfügung. Sonniges Wetter und sommerliche Temperaturen sorgten dabei für günstige Bedingungen.

Seit 25 Ausgaben gemeinsam unterwegs

Der slowUp Bodensee fand in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Im Zentrum des autofreien Erlebnistags steht nicht die sportliche Leistung, sondern das gemeinsame Unterwegssein. «Die 25. Austragung zeigt eindrücklich, wie stark der slowUp Bodensee in der Bevölkerung verankert ist», wird OK-Präsident Rolf Müller in einer Mitteilung zitiert. Möglich sei ein Anlass dieser Grösse insbesondere dank der beteiligten Gemeinden, Partner und Sponsoren sowie zahlreicher freiwilliger Helfender. Entlang der Strecke beteiligten sich zudem lokale Vereine, Gastronomiebetriebe und Unternehmen mit Verpflegungsständen und verschiedenen Aktivitäten am Anlass. So konnten sich Velofahrende in Roggwil auf einem Parcours versuchen. In Horn gab es eine Spielwelt für Kinder und Erwachsene, während am Hafen in Arbon unter anderem eine Bobbahn und eine mobile Sauna angeboten wurden. Schlossführungen, Einblicke in regionale Betriebe und gastronomische Angebote ergänzten das Programm.

Rund 6'000 Vignetten verkauft

Zur Finanzierung des slowUp konnten die Teilnehmenden auch dieses Jahr freiwillig eine Vignette für fünf Franken kaufen. Rund 6'000 Stück wurden nach Angaben der Organisatoren verkauft. Damit bewegten sich die Verkaufszahlen auf dem Niveau des Vorjahres. Erstmals war die Vignette mit acht exklusiven Angeboten und Vergünstigungen entlang der Strecke verbunden. Neben den Einnahmen aus dem Vignettenverkauf wird der Anlass durch Gemeinden, Partner und Sponsoren finanziert.

Drei Rettungswageneinsätze

Ganz ohne Zwischenfälle verlief der Jubiläumsanlass nicht. Die Sanitätsposten behandelten mehrere kleinere Blessuren, Schürfungen und Insektenstiche. In drei Fällen musste ein Rettungswagen aufgeboten werden. Bei einem weiteren Zwischenfall mit einem Fahrzeug im Bereich einer Streckensperrung wurde laut den Veranstaltern eine Person aus dem Verkehrsdienst am Bein verletzt. Zur Schwere der Verletzung wurden keine genaueren Angaben gemacht. Um 17 Uhr endete die 25. Ausgabe des slowUp Bodensee. Die nächste Austragung soll die Tradition des autofreien Erlebnistags in der Bodenseeregion fortsetzen.

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