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Ideen, die Horn weiterbringen

Mit dem Ziel Horn als attraktiven Lebens-, Begegnungs- und Erholungsraum weiterzuentwickeln, reichte die Ortspartei der FDP Horn Ende Juli eine Eingabe beim Gemeinderat ein. Darin werden kurz- und langfristige Massnahmen für den Festplatz, das Seeufer und die angrenzenden Grünflächen gefordert.

Sabine Moosmann

Im vergangenen Jahr ging eine von der FDP Horn initiierte Arbeitsgruppe am Seefest in den Austausch mit der Bevölkerung. «Die Arbeitsgruppe wurde gegründet, um die Rückmeldungen aus der Bevölkerungsumfrage am Seefest zu analysieren, zu priorisieren und daraus konkrete, realistische und mehrheitsfähige Vorschläge für die Weiterentwicklung von Horn zu erarbeiten», erklärt Parteipräsident Fabio D’Antuono die grundlegende Intention. Die Ortspartei nahm sich den geäusserten Anliegen an und bearbeitete diese in zwei Workshops. «Die Rückmeldungen zeigten deutlich, dass sich die Bevölkerung insbesondere eine Aufwertung des Seeufers, des Festplatzes und der Grünflächen wünscht. Gleichzeitig besteht der Wunsch nach einer höheren Aufenthaltsqualität sowie nach kurzfristig sichtbaren Verbesserungen», führt D’Antuono weiter aus. Der an den Gemeinderat gerichtete Antrag umfasst nun mit lang- und kurzfristigen Massnahmen zwei Teile.

Geforderte Massnahmen

Auf der einen Seite fordert die Ortspartei die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts für die betreffenden Perimeter (Festplatz, Zollplatz, Seeufer bis Horn West sowie angrenzende Grün-, Sport- und Begegnungsflächen). Neben der Aufwertung der Aufenthaltsqualität entlang des Seeufers werden auch strategische Punkte angesprochen. So sollen Entwicklungsmöglichkeiten (beispielsweise eine Erweiterung der Badi) sichergestellt und die strategische Ausrichtung geklärt werden.

Der Festplatz und das Seeufer in Horn sollen aufgewertet werden.
Der Festplatz und das Seeufer in Horn sollen aufgewertet werden.
© Kim Berenice Geser

Als kurzfristige Massnahme soll der Festplatz mit attraktiver Begrünung und gemütlichen Sitzgelegenheiten entlang des Seeufers aufgewertet werden. Ebenso soll der Aufenthalt am Seeufer durch einfache Spielmöglichkeiten und Aufenthaltsboxen verbessert werden. Zudem schlägt die Arbeitsgruppe eine Umgestaltung der Blumenwiese sowie der naturnahen Flächen bei der katholischen Kirche und beim Gemeindehaus vor.

Mitwirkungsverfahren gestartet

Mitte Mai startete der Horner Gemeinderat ebenfalls ein Mitwirkungsverfahren, um zu erfahren welche Ideen und Wünsche die Bevölkerung zur Neugestaltung des Festplatzes und der Seepromenade hat. Die Eingabe der FDP ist bei der Gemeinde Horn eingegangen. «Der Gemeinderat nimmt die von der FDP eingebrachten Vorschläge zur Neugestaltung des Festplatzes und des Seeufers dankend entgegen. Viele der Vorschläge decken sich mit den aus der Bevölkerung im Rahmen des vom Gemeinderat initiierten Mitwirkungsverfahrens eingebrachten Ideen und den Intentionen des Gemeinderats», sagt Larissa Rumpler, Gemeindeschreiberin der Gemeinde Horn auf Anfrage. Man schätze die Mitwirkung der Bevölkerung und der Ortsparteien, betont Rumpler und zeigt das weitere Vorgehen auf: «In den kommenden Wochen werden die eingebrachten Vorschläge sortiert, gruppiert und verdichtet.» Zum gegebenen Zeitpunkt werde die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert. Dass die Gemeinde nun ebenso ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt hat, befürwortet die FDP und betont, dass ihre Arbeit nicht umsonst war: «Als unsere Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufnahm, bezogen sich die Planungen der Gemeinde auf den Festplatz und die Uferpromenade bis zum Zollplatz. Unsere Arbeitsgruppe hat jedoch nie im Verborgenen gearbeitet. Verschiedene Gemeindevertreter wussten, welche Themen wir bearbeiteten und welche Überlegungen wir entwickelten.» Es sei erfreulich, dass die Gemeinde ihre Mitwirkung mittlerweile auf ein grösseres Gebiet ausgeweitet habe, führt Parteipräsident D’Antuono aus und erklärt weiter: «Entscheidend ist nicht, von wem eine Idee stammt, sondern dass sie Horn weiterbringt. Für die Hornerinnen und Horner ist wichtig, dass wir unser Dorf gemeinsam aktiv gestalten, den Dialog pflegen und konstruktiv zusammenarbeiten.»

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