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Baugesuch für den «Stadthof» liegt noch kurze Zeit auf

So umfangreich wie das Projekt ist auch das Baugesuch. 30 Zentimeter hoch ist der Stapel an Unterlagen, die im Zuge der öffentlichen Auflage des «Stadthofs» noch bis zum 9. April auf der Bauverwaltung der Stadt Arbon eingesehen werden können. 

Kim Berenice Geser

Neun Monate ist es her, seit die Bauherrin, die Seewarte AG, die konkretisierten Baupläne für den «Stadthof» öffentlich machte. Das Baugesuch für das 85 Mio. Franken Projekt hätte auch schon 2024 aufliegen sollen. Zur Verzögerung kam es unter anderem, weil noch ein Landabtausch notwendig war. Die Chaletstrasse, welche mit der Realisierung des Projekts aufgehoben wird, befand sich bei Eingabe des Baugesuchs noch im Besitz der Stadt. Ausserdem galt es diverse Regelungen über gemeinsame Nutzungsrechte von Verkehrsflächen und die Zuständigkeit in Bezug auf Unterhalt und Reinigung sowie den Winterdienst von öffentlich zugänglichen Flächen zu klären, wie Stadtpräsident René Walther an der letzten Parlamentssitzung Ende März erörterte. Nach der Klärung der noch offenen Punkte wurde das Baugesuch am 21. März aufgelegt. Die geplante Überbauung neben dem Bushof umfasst 84 Wohnungen, 8500 Quadratmeter Geschäftsfläche und rund 275 Parkplätze sowie zahlreiche Motorrad- und Veloabstellplätze. Ankermieterin wird die heute im «Rosengarten» beheimatete Migros sein. 

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