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Blicke durch die Kameralinse

Mit einer Fotoausstellung, einem Reisevortrag und der Prämierung einer öffentlichen Fotochallenge feierte das Fototeam Romanshorn am Wochenende sein 70-Jahr-Jubiläum. Dabei wurde deutlich, wie Fotografie Menschen aus der ganzen Region verbindet.

Sabine Moosmann

Was auf den ersten Blick alltäglich erscheint, kann durch die Kamera zu etwas Besonderem werden. Genau diese Vielfalt zeigte die öffentliche Fotochallenge des Fototeams Romanshorn. Unter den Themen «Stimmungen am See» und «In Bewegung» waren Fotografiebegeisterte in den vergangenen Monaten eingeladen, ihre persönlichen Perspektiven festzuhalten. Am Sonntag, 25. Oktober, wurden die zwölf Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet. Sie durften sich über einen hochwertigen Alu-Dibond-Druck ihres eigenen Fotos freuen.

Ein Hobby, das verbindet

Das Fototeam Romanshorn zählt Mitglieder aus verschiedenen Gemeinden, darunter auch aus Arbon. Da es in Arbon keinen eigenen Fotoclub gibt, bietet der Verein in Romanshorn eine Möglichkeit, das gemeinsame Hobby zu pflegen, Erfahrungen auszutauschen und bei Fotowalks neue Motive zu entdecken. Dabei sind alle Niveaus und alle Ausrüstungen willkommen. Die offene Fotochallenge zeigte zudem, dass die Freude am Fotografieren keine Vereinsmitgliedschaft voraussetzt.

Sieben Jahrzehnte Leidenschaft

Seit der Gründung 1956 hat sich vieles verändert – die Begeisterung für Bilder ist geblieben. Zur Jubiläumsfeier gehörte auch ein Vortrag des Reise- und Naturfotografen Markus Eichenberger. Mit eindrucksvollen Bildern und Videos führte er das Publikum zu den Nordlichtern und Walen Norwegens sowie in die Kulturlandschaft Andalusiens. Eine Fotoausstellung, geführte Fotowalks und Einblicke in die Arbeit der Vereinsmitglieder ergänzten das Programm. Der Romanshorner Stadtpräsident Roger Martin würdigte bei der Eröffnung das langjährige Engagement des Vereins. Das Jubiläum war damit nicht nur ein Rückblick auf 70 Jahre Vereinsgeschichte, sondern auch eine Einladung, die Welt mit offenen Augen zu entdecken.

Bild: Mattia Gschwend

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