Festival-Freitag ausverkauft
Manuela MüllerNora Fuchs, was denken Sie: Warum ist der Freitag in diesem Jahr besonders beliebt?
Dass der Festivalfreitag schon anfangs Januar ausverkauft ist, ist ein starkes Zeichen. Der Vorverkauf ist so gut angelaufen wie noch nie in der Geschichte des Festivals seit 2009. Aus unserer Sicht sprechen mehrere Faktoren für diese ausserordentlich hohe Nachfrage: das breit abgestützte Line-up, die inzwischen starke Identität und Bekanntheit des Festivals, die attraktive Lage direkt am See sowie ein treues Stammpublikum, das früh Tickets sichert. 2023, 2024 und 2025 war das Festival mit 24’000 Besuchenden ausverkauft – letztes Jahr waren bereits Mitte Juli alle regulären Tickets vergriffen.
Hat sich in den Rückmeldungen zum diesjährigen Line-up bereits ein Highlight der Festivalbesuchenden herauskristallisiert?
Wir erhalten insgesamt sehr positives Feedback zum gesamten Line-up. Besonders häufig wird die Kombination der Freitags-Acts Roxette, Anastacia, Nena und Gotthard genannt, aber auch das Programm von Samstag insbesondere mit Tom Odell, Max Herre & Joy Denalane sowie Hecht erhält grosse Zustimmung.
Der Freitag wird jeweils als «der Oldies-Tag» gehandelt. Wird das «SummerDays» also eher von älteren Besuchern angesteuert?
Das «SummerDays» spricht bewusst mehrere Generationen an und die beiden Tage gleichen sich immer mehr an. Sicher ziehen gewisse Acts am Freitag insbesondere ein Publikum an, das mit dieser Musik aufgewachsen ist, gleichzeitig beobachten wir aber auch viele jüngere Besucherinnen und Besucher, die diese Künstler, wie zum Beispiel Anastacia, für sich entdecken. Am Samstag wird das Programm traditionellerweise so gestaltet, dass es ganze Familien anspricht. Unser Publikum ist insgesamt sehr durchmischt und generationenübergreifend.
Wie sieht es bei den restlichen Ticketkategorien aus?
Auch die Verkäufe für den Samstag sowie für die 2-Tagespässe liegen deutlich über dem Vergleichszeitraum der Vorjahre. 2-Tagespässe sind ebenfalls nur noch wenige hundert verfügbar.