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Handwerk für die Zukunft stärken

Der Generationenwechsel ist eingeleitet: Magnus Moser und Felix Perrone haben früh die Weichen für die Zukunft gestellt. Ein Einblick in die Schreinerei Moser zeigt, wie Kontinuität, Erfahrung und ein starkes Team diesen Übergang tragen.

Sabine Moosmann

Schon bei der Gründung der Schreinerei im Jahr 1999 durch Magnus und Doris Moser war Felix Perrone Teil des Teams. Seither haben die beiden über viele Jahre eng zusammengearbeitet und den Betrieb gemeinsam geprägt. Aus dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit ist nicht nur ein eingespieltes berufliches Verhältnis entstanden, sondern auch ein gegenseitiges Vertrauen. «Felix kennt die Schreinerei, ihre Entwicklung, ihre Kundschaft und ihre Arbeitsweise von Grund auf. Dieses gewachsene Verständnis bildete eine zentrale Grundlage dafür, die Nachfolge frühzeitig und innerhalb des bestehenden Teams zu regeln», erklärt Magnus Moser. Der Übergabeprozess wurde deshalb nicht kurzfristig entschieden, sondern über mehrere Jahre hinweg sorgfältig aufgebaut. Schritt für Schritt übernahm Felix Perrone mehr Verantwortung und wurde schliesslich als Teilhaber in die Unternehmensführung eingebunden. «Damit wurde eine Lösung gefunden, die sowohl Kontinuität gewährleistet als auch Stabilität in einer Phase des Wandels schafft. Die finale Übernahme ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Wann ich meine Pension antrete, ist aber noch nicht festgelegt», sagt Magnus Moser, Geschäftsführer der Schreinerei Moser. Gleichzeitig entsteht Raum, um neue Impulse einzubringen und die Schreinerei weiterzuentwickeln.

Förderung vom Handwerk

Diese Verbindung aus Erfahrung und Erneuerung zeigt sich auch im Team. Aktuell umfasst die Schreinerei zehn Mitarbeitende, darunter zwei Lernende, deren Ausbildung gezielt gefördert wird. Die Nachwuchsarbeit hat im Betrieb einen hohen Stellenwert. «Es ist eine Investition in die Zukunft und hilft gleichzeitig, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken», erklärt Felix Perrone. Indem junge Fachkräfte ausgebildet und begleitet werden, stärke die Schreinerei nicht nur den eigenen Betrieb, sondern leiste auch einen Beitrag zur Handwerksbranche insgesamt. Das Engagement wird auch von den Mitarbeitenden geschätzt, was sich in der auffallend geringen Fluktuation zeigt. Viele Mitarbeitende bleiben der Schreinerei über Jahre hinweg treu und entwickeln sich innerhalb des Betriebs weiter. Einige kehren nach Tätigkeiten in anderen Unternehmen zurück, was für die hohe Identifikation mit dem Betrieb spricht. Diese personelle Beständigkeit schafft Vertrauen, fördert die Zusammenarbeit und sorgt für eingespielte Abläufe im Alltag. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden selbst, sondern auch die Kundinnen und Kunden, die auf verlässliche Ansprechpartner und gleichbleibende Qualität zählen können.

Alles aus einer Hand

In der täglichen Arbeit verbindet die Schreinerei Moser handwerkliche Präzision mit vielseitigen Dienstleistungen. Neben Reparaturen und Servicearbeiten rund um Holz und Glas wie beispielsweise an Türen liegt der Fokus auf individuellem Innenausbau wie Küchen, Badezimmermöbeln und Einbauschränken nach Kundenwunsch. Von der Planung bis zur Montage erfolgt alles aus einer Hand, begleitet von einer festen Ansprechperson. Auch bei grösseren Renovationen übernimmt der Betrieb die Koordination aller Handwerker und bietet dank starkem Netzwerk effiziente Gesamtlösungen.

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