Schule und Wirtschaft im direkten Austausch
Die Veranstaltungsreihe «Dialog Schule–Wirtschaft» wurde am Montag, 4. Mai, erfolgreich fortgesetzt. Austragungsort war in diesem Jahr die FPT Motorenforschung AG, die den Gästen einen vielseitigen Einblick in ein international tätiges Industrieunternehmen gewährte.Eingeladen hatten erneut die Arbeitgebervereinigung Region Arbon (AVA), die Sekundarschulgemeinde Arbon (SSG) sowie der Gewerbeverein Thurgau Oberer Bodensee (GTOB). Mit fast 80 Teilnehmenden erreichte der Anlass einen neuen Höchstwert und unterstrich damit die wachsende Bedeutung des Formats.
Praxisnahe Einblicke
«Das Format soll künftig im gesamten Kanton Thurgau weiterverbreitet und durch regionale Trägerschaften im Sinne eines verstärkten Austauschs zwischen Schule und Wirtschaft weitergeführt werden», erklärte Lukas Gmür, Präsident der AVA, bei der Begrüssung. Im Mittelpunkt des Abends standen die Berufsbildung und der Praxisbezug. Ein Lehrmeisterreferat zeigte auf, wie Unternehmen junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleiten und fördern können. Beim anschliessenden Rundgang durch den Betrieb erhielten die Teilnehmenden zudem konkrete Einblicke in moderne Technologien im Bereich erneuerbarer Brennstoffe, in betriebliche Abläufe sowie in verschiedene Ausbildungsplätze.
Netzwerken beim Apéro
Auch der persönliche Austausch spielte eine wichtige Rolle. Beim gemeinsamen Apéro nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und aktuelle Themen aus Bildung und Wirtschaft zu diskutieren. Sarah Bischof, Vorstandsmitglied der AVA, zog eine positive Bilanz: «Der Anlass hat eindrücklich gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Schule und Wirtschaft ist. Die grosse Beteiligung und das starke Interesse bestätigen, dass dieses Format einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung leistet und in der Region fest verankert ist.»