Ausbildung mit Blick auf den Bodensee
Sabine Moosmann
Im Zentrum steht die praktische Ausbildung – vom Segel- oder Motorbootführerschein bis hin zum Hochseeschein. Auffällig ist der Ansatz bei der Segelausbildung: «Wir möchten nicht nur möglichst viele Stunden auf dem Wasser sammeln, sondern den Unterricht an die Bedingungen anpassen», erklärt Geschäftsführer Adi Hummer. Gesegelt wird vor allem dann, wenn ausreichend Wind vorhanden ist. «Gibt es keinen Wind, dümpeln wir aber nicht nur auf dem See herum. Dann widmen wir uns den Knoten, dem Festmachen der Boote, dem Ankern, sowie den einfachen Grundregeln der Navigation und Revierkenntnisse», führt Hummer weiter aus und ergänzt: «Mit einer, je nach Boot maximal zwei Personen an Bord, bleibt der Unterricht persönlich. Das ist besonders für Einsteiger interessant, die vom direkten Feedback profitieren möchten.» Auch die Motorbootschule setzt auf praktische Ausbildung. Zum Einsatz kommt eine Jeanneau Merry Fisher 645 mit 100-PS-Aussenborder. Auch hier hat die Segel- und Motorbootschule ihr Angebot auf die Kunden angepasst. Je nach Bedürfnis können Einzelstunden ebenso wie halb-private Lektionen für Paare oder Freunde gebucht werden. Das Ziel der Ausbildung ist die Fahrprüfung der Kategorie A. Auf Wunsch kann man bei Crazy Lobster Sailing auch die Theorie erlernt werden. Damit das Angebot auch für Berufstätige geeignet und attraktiv ist, können die Termine individuell vereinbart werden.
Wer dann den nächsten Schritt machen und über den Bodensee hinaus wachsen möchte, kann sich bei Crazy Lobster Sailing auch auf den Schweizer Hochseeschein vorbereiten. Die Theorie umfasst unter anderem terrestrische Navigation und Küstennavigation und wird in kleinen Gruppen oder als Privatkurs angeboten. Darüber hinaus gehören Törns und Charterangebote zum erweiterten Programm. Damit positioniert sich Crazy Lobster als Anlaufstelle für unterschiedliche Stufen des Wassersports.