Emil Egger AG kauft «Forster»-Liegenschaft
Kim Berenice Geser
Dabei gab sich Cerfeda im Vorfeld in mehreren Medien zuversichtlich, das beste Kaufangebot abgegeben zu haben. Der Entscheid des gerichtlich eingesetzten Sachwalters, Balthasar Wicki der Anwaltskanzlei Wicki Partners AG in Zürich, zusammen mit den Gläubigerbanken fiel jedoch auf einen anderen Bieter: die Emil Egger AG aus St. Gallen. Diese hat gemäss Angaben des Sachwalters «das mit Abstand wirtschaftlich beste Angebot unterbreitet». Dazu gehört auch, dass die Emil Egger AG bereit ist, mit der heutigen Mieterin, der Forster Manufaktur AG, über den laufenden Mietvertrag hinaus eine Lösung zur Weiternutzung eines Teils der Flächen zu finden. Somit bleiben die Produktion der Stahlküchen sowie die damit verbundenen Arbeitsplätze am Arboner Standort gesichert. Die Emil Egger AG plant zudem zusätzlich eigene Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Das Transport- und Kranunternehmen beschäftigt über 800 Mitarbeitende an elf Standorten in der Schweiz.