Zeit für die nächste Generation
Kim Berenice Geser«Es ist der richtige Zeitpunkt», sagt Schwarzbek am Montag bestimmt. Die Weichen seien gestellt und er könne die Zukunft der PSG Stachen und ihrer Projekte guten Gewissens in die Hände seines Nachfolgers René Buchegger und der restlichen Behördenmitglieder legen. Buchegger war so eben an der letzten von Schwarzbek geführten Schulgemeindeversammlung einstimmig zum neuen Schulpräsidenten gewählt worden. Auf ihn und das restliche Team wartet die Umsetzung des Mammutprojekts Schulhaus-Neubau. Der Wettbewerb wurde mit der Wahl des Siegerprojekts «Pergola» im November 2024 abgeschlossen. Derzeit läuft die Projektanpassung, im Zuge derer die Schulraumeinteilung und die Erschliessung optimiert und der Kostenrahmen definiert werden. Das überarbeitete Projekt soll im dritten Quartal dieses Jahres vorgestellt und der Projektkredit zur Abstimmung gebracht werden. Damit die Schulgemeinde das Projekt finanziell überhaupt stemmen kann, wurde im letzten Jahr der Steuerfuss um acht auf neu 74 Prozent erhöht. Dennoch steht es aktuell alles andere als rosig um den Finanzhaushalt der PSG Stachen. Die Rechnung 2024 schliesst aufgrund fehlender Steuereinnahmen um 155 807 Franken schlechter ab als budgetiert. Was zur Folge hat, dass das Eigenkapital erstmals ins Minus rutscht und sich neu auf -127 360 Franken beläuft. «Keine schöne Sache», konstatiert der designierte Präsident René Buchegger. Wie der Finanzplan zeige, werde sich diese Situation in den kommenden Jahren jedoch wieder entspannen. Sind Schwarzbeks 18 präsidiale Jahre ein Referenzpunkt, dürfte er recht behalten. Dieser durfte mit der PSG Stachen schon so manche Höhen und Tiefen miterleben und im Ende der Schule wieder dem prognostizierten Ende trotzen. Wie ein Leuchtturm habe er die Schulgemeinde auch bei Sturm sicher durch die See gelotst, sagt Schulleiterin Maria Leonardi in ihrer Laudatio. Und stets Herzblut, Ausdauer, Unverdrossenheit und Weitsicht bewiesen, wenn es darum ging, die Zukunft der Schule Stachen zu sichern. Weitsicht ist es auch, die Schwarzbek jetzt sein Amt abgeben lässt, ohne sein Herzensprojekt, den Schulhaus-Neubau, zu Ende zu führen. «Das darf und soll die nächste Generation übernehmen.» Ihn hat nicht zuletzt dieses Projekt Substanz gekostet, weshalb er nun Platz für neue Energie macht und seine demnächst mit mehr Freizeit wieder auflädt.
